Interkulturelle Öffnung – Führungsaufgabe in einer Diakonie der Vielfalt

Das Projekt Interkulturelle Öffnung – Führungsaufgabe in einer Diakonie der Vielfalt sensibilisiert bundesweit für die interkulturelle Öffnung der diakonischen Dienste und Angebote und befördert Konzeptentwicklungen und Organisationsentwicklungsprozesse im Hinblick auf Diversität. Dabei wird auch der außerordentlichen Belastungssituation der Mitarbeiter*innen der diakonischen Migrationsfachdienste und weiterer diakonischer Beratungsdienste begegnet, mit dem Ziel, die Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter*innen langfristig zu erhalten und sie zu befähigen, mit der Belastungssituation umzugehen. Um diese Prozesse interkultureller Öffnung und der Weiterentwicklung diakonischer Dienste voran zu bringen, braucht es die Beteiligung der Führungskräfte aus allen Fachbereichen.

Das Projekt startete am 01. November 2016 und läuft bis zum 31. Oktober 2019. Innerhalb der drei-jährigen Laufzeit werden Angebote entwickelt, die den Mitarbeiter*innen den Umgang mit den Herausforderungen in ihrer Beratungsarbeit erleichtern sollen. Außerdem soll ein nachhaltiger Prozess von Organisations- und Personalentwicklung im Diversity Management und der Interkulturellen Öffnung aktiv mit den teilnehmenden Führungskräften gestaltet werden.

Es konnten insgesamt bundesweit 50 Träger aus elf gliedkirchlichen Diakonischen Werken für das Projekt gewonnen werden. Rund 280 Mitarbeiter*innen nehmen die Angebote bis zum Projektende wahr: 210 Fachkräfte und 70 Führungskräfte. Bis zum Abschluss des Projektes werden insgesamt 50 Veranstaltungen und ca. 180 Supervisionen für Fach- und Führungskräfte durchgeführt sein.

 

Die Projektangebote bestehen aus diesen Bausteinen:

  • Fach- und Führungskräfte erhalten gemeinsam Qualifizierungen zu den Themen interkulturelle Sensibilisierung, rassistische Diskriminierung, Rechtsextremismus und Gewalt bzw. Bedrohung. Führungskräfte werden in regionalen Workshops geschult, einen Organisationsentwicklungsprozess im Sinne der interkulturellen Öffnung und Diversity in ihren Organisationen zu initiieren und zu begleiten.
  • Durch Supervision, Coaching und Beratung werden die Teilnehmer*innen begleitet und systematisch in ihrer beruflichen Rolle gestärkt. Angemessene Reaktionen auf rassistische und/oder rechtsradikale Angriffe und der Umgang mit latenten Bedrohungssituationen werden erlernt und Strategien verinnerlicht.
  • Begleitet wird der Prozess durch zwei regionale Steuerungsgruppen, die mit den Projektmitarbeiterinnen der Diakonie Deutschland, Teilnehmer*innen aus den Landesverbänden und Führungskräften der Träger besetzt sind.

Am 18. September 2019 findet eine „Lessons Learned“-Konferenz des Projektes in Berlin statt, bei der einige Projektergebnisse in Form von Handlungsempfehlungen der Teilnehmer*innen vorgestellt und diskutiert werden.

Zur Anmeldung zur Veranstaltung gelangen Sie über diesen Link

Die Projektergebnisse werden auf der Projekthomepage der Diakonie Deutschland veröffentlicht.

Das Projekt wird im Rahmen des Programms „rückenwind+“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Die Ansprechpartnerinnen im Projekt sind:

Heike Timmen
Projekt Interkulturelle Öffnung – Führungsaufgabe in einer Diakonie der Vielfalt
030 65211-1893
heike.timmen@diakonie.de

 

Indra Lopez Velasco
Projekt Interkulturelle Öffnung – Führungsaufgabe in einer Diakonie der Vielfalt
030 65211-1495
indra.lopezvelasco@diakonie.de

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